Pressespiegel

2017

Waldorfschule öffnet sich

OB, 05.02.2017 19:27 Uhr

In der Waldorfschule Lörrach wird auch das Ausschalten gelernt

BZ - Fr, 10. März 2017

Digitale Schule

Auch bei der anthroposophischen Waldorfschule Lörrach werden digitale Medien im Unterricht eingesetzt. Allerdings erst ab der siebten Klasse – und die Handys müssen immer aus sein. Eurythmie und EDV – funktioniert das? Die Ideologie der Waldorfschule sei mit den digitalen Medien durchaus vereinbar, sagt Valérie Ralle, Geschäftsführerin der Freien Waldorfschule Lörrach. Allerdings nur wohldosiert. Klassische Tafelbilder statt digitalen Folien – das soll in der Freien Waldorfschule in Lörrach auch so bleiben. Trotzdem beschäftigt sich die Schule mit dem Thema Digitalisierung: "Wir schließen digitale Medien nicht aus, sondern wollen die Kinder vielmehr bewusst an das Thema heranführen", sagt die Geschäftsführerin der Waldorfschule, Valérie Ralle.

Auf Chancen und Risiken hinweisen

Die Kinder wachsen heutzutage mit den Medien auf, weshalb diese nicht einfach ignoriert werden können. "Das wäre Quatsch", meint Ralle. Wichtig sei es jedoch, den Schülerinnen und Schülern den richtigen Umgang mit den Medien beizubringen und sie auf die Chancen, aber auch die Risiken hinzuweisen, die sich daraus ergeben.

Außerdem müsse die Nutzung altersgerecht sein: In den unteren Stufen wird ausschließlich klassisch mit Papier, Stift, Buch und Tafel gearbeitet. In der Oberstufe jedoch sind die Klassenräume mit Beamer und Computer ausgestattet. Ab der 7. Klasse gibt es den IT-Unterricht, in welchem die Schüler die Computerprogramme kennenlernen. Auch über das Fach hinaus wird ab der Mittelstufe gelegentlich mit Computern gearbeitet. Im neuen Oberstufenraum der Waldorfschule in Lörrach-Stetten können die Schüler auf eigenen Wunsch gezielt an Geräten recherchieren.

Recherchegruppe zum Thema Handynutzung

Die Lehrerinnen und Lehrer werden in der Medienkompetenz geschult. Auch mit den Eltern ist die Waldorfschule im Austausch. Es gibt beispielsweise eine Recherchegruppe, die sich mit dem Thema Handynutzung beschäftigt. Die Smartphones müssen auf dem Gelände ausgeschaltet bleiben. Dies wird konsequent verfolgt. Warum, möchte die Schule den Kindern allerdings auch begründet vermitteln. "Es ist wichtig zu erkennen, warum es manchmal gut ist, das Handy aus zu haben und man sollte nicht nur Verbote ohne Begründungen aussprechen", sagt Valérie Ralle. Ohne Smartphones interagieren die Kinder in den Pausen zum Beispiel viel mehr miteinander.

WLAN gibt es in der Waldorfschule nicht, dies soll laut der Geschäftsführerin auch so bleiben. Von Seiten der Schüler habe es diesbezüglich bisher noch keine Beschwerden gegeben. Auch zu Tablets statt klassischer Bücher sagt die Geschäftsführerin ganz klar nein: "Das ist nichts für uns."

Mehr muss im Moment nicht sein

In nächster Zeit ist es in der Waldorfschule nicht geplant, mehr mit digitalen Medien zu arbeiten: "Im Moment sind wir gut aufgestellt", sagt Ralle. Die Entwicklung der Medienwelt ist jedoch rasant, so könne man nie wissen, was in zwei Jahren sei. Informationen verschickt die Schule jedoch auch per Rundmail, um Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen: "Für die Mitteilungen bräuchten wir Unmengen an Papier und dazu käme je nachdem noch das Porto", erläutert die Geschäftsführerin. Außerdem gibt es eine eigene Homepage. Die Ideologie der Waldorfschule und digitale Medien passen also zueinander? "Ja auf jeden Fall", meint Valérie Ralle. Allerdings müsse man eben auch mal nein sagen können.

2016

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Shakespeare in Waldorfschule "Sommernachtstraum"

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Waldorfschule wagt sich an Mozart : Selim Bassa (Julian Wellmann) möchte die Liebe von Konstanze (Clara Suyter) erringen. Foto: Gottfried Driesch

Schule ohne Notendruck : Christiane Wehnert vermittelt Eltern einen Eindruck vom Waldorf-Unterricht. Foto: Markus Greiß

Gegen Intoleranz, für Menschlichkeit

Gegen Intoleranz, für Menschlichkeit

Die Oberbadische, 14.03.2017 03:30 Uhr

Am Tag der offenen Tür gaben Waldorfschüler den Besuchern Einblick in ihren Schulalltag. Foto: Katharina Ohm

Kasimir und Karoline suchen den Kontakt. Foto: Sandra Raith

Unser Schulrenovierungs-Tag mit der Firma Novartis

Einmal im Jahr wird unsere Schule von dem sozialen Engagement der Firma Novartis und deren Mitarbeiter*innen berücksichtigt, die für einen Tag ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen um in gemeinnützigen Einrichtungen zu helfen und Hand anzulegen. Zwischen 30 und 40 Menschen können an einem Tag auch größere Bau- oder Renovierungsprojekte im Schulgelände oder auch im Schulhaus umsetzen. Unseren Unterhaltungs-Kreis und unsere Gartenbaulehrerin Frau Langner sorgen immer für eine hervoragende Organisation und Verpflegung der Novartis-Mitarbeiterinnen, so dass sie jedes Jahr gerne wiederkommen.

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Novartis-Mitarbeiter

Tag der offenen Tür : Die etwas andere Schule - Lehrerin Stefanie Wanner (Mitte) unterweist Schülerinnen im Bau eines Regals. Foto: Markus Greiß

Theater : Lauter irre Pariser - Die Elftklässler proben seit drei Wochen für das Stück „Die Irre von Chaillot“. Foto: zVg