Pädagogik

Die aktuellen pädagogischen Angebote

Vor diesem Hintergrund ergibt sich das praktizierte Unterrichtsprogramm, welches in einer Auswahl im Folgenden skizzenhaft dargestellt wird.

An der FWS Lörrach wird bis zur 13. Klasse unterrichtet und die drei Schulabschlüsse Abitur, Mittlere Reife und der Hauptschulabschluss angeboten.

Die Klassenlehrerzeit erstreckt sich normalerweise auf acht Schuljahre, kann aber nach persönlicher Absprache variiert werden.

Ein Mittelstufenkonzept wurde 2004 beschlossen, dass den zunehmenden Einsatz von Oberstufenlehrern und die Rotation von Klassenlehrern ab der 5. Klasse vorsieht.

Die Schule folgt dem Lehrplan in den Klassenstufen 1-8 nach Richter (2004).

Es werden Englisch und Französisch ab der ersten Klasse unterrichtet.

Die Klassengröße beträgt max. 32 SchülerInnen.

Es sind folgende pädagogische Konzepte und Überlegungen vorhanden, wie z.B:

Eine Klassenlehrerin kooperiert mit den verschiedenen Kindergärten unserer Region und pflegt regelmäßigen Kontakt.

Die neuen 1. Klasseltern werden Ende Februar zu einem Orientierungswochenende eingeladen, in dem sie unsere Schule kennenlernen können.

Die neuen Schulkinder werden ab diesem Zeitpunkt bis zu den Sommerferien je nach ihrem Entwicklungsstand untersucht und ihre Schulreife beurteilt.

In den Klassen 1-3 wird das „Bewegte Klassenzimmer“ durchgeführt.

Eine Klassenlehrerin sichtet die eingegangenen Bewerbungen für die Quereinsteiger und organisiert mit den entsprechenden Klassenlehrern und entsprechenden Betreuer die Aufnahmemodalitäten.

Die Schüler der Klassen 1-4 können nach Unterrichtsende bis 14.00 Uhr in die Kernzeitbetreuung (Hüte) gehen und anschließend die flexible Nachmittagsbetreuung bis 17.00 Uhr besuchen.

Es gibt neben einer sehr gut besuchten Zirkus AG (ab der Klasse 4) noch eine Theater AG für die Oberstufenschüler.

Grundlagen und Ziele unserer Arbeit

1. Erziehung und Unterricht unserer Schule orientieren sich an der Pädagogik und Menschenkunde Rudolf Steiners. Auf dieser Grundlage unterrichten, begleiten und entlassen wir die heranwachsenden Menschen.

2. Unsere Schule gestaltet das Schulleben als einen Bildungsgang für junge Menschen, auf dem sie sich gesund entwickeln, ihre geistige und seelische Individualität entfalten, sich umfassend bilden und zu selbstbewussten, verantwortungsvollen Persönlichkeiten heranwachsen können.

Unser Umgang miteinander

1. In unserer Schulgemeinschaft soll ein gegenseitiges Lernen stattfinden. Daraus folgt die Notwendigkeit zu einer immer währenden Selbsterziehung der Kollegen und Eltern.

2. Erziehung ist eine gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus. Offene Kommunikation ermöglicht es Eltern und Lehrern kooperativ, verbindlich und vertrauensvoll zusammen zu arbeiten.

3. Das Verhältnis Lehrer- Schüler- Eltern ist geprägt von Achtung und Disziplin. Wir als Schulgemeinschaft sehen innere Aufrichtigkeit, Respekt und Toleranz unter allen Kollegen und gegenüber Eltern und Schülern als wichtiges Ziel an.

4. Das Kollegium arbeitet verbindlich mit Methoden der Qualitätskontrolle. In diesem Sinne sind alle Prozesse, die sich innerhalb der selbstverwalteten Schule vollziehen, für alle Beteiligten transparent zu gestalten.

5. Das Kollegium bildet eine Gemeinschaft, in der alle Lehrer auf der Basis gemeinsamer Aufgaben miteinander verbunden sind.

Unsere pädagogischen Aufgaben

1. Wir legen Wert auf eine ganzheitliche Entwicklung des Menschen: Denken, Fühlen und Wollen sollen entwickelt werden. Wir orientieren unsere Unterrichtsinhalte und –methoden an den Entwicklungsstufen des Kindes und des Heranwachsenden.

2. In dem Unterricht soll eine umfassende Bildung vermittelt werden und die Schüler zu Menschen erzogen werden, die fähig sind, selbständig, tatkräftig und urteilsfähig an herausfordernden Aufgaben zu arbeiten. Das Lehrerkollegium versteht sich dabei als Entwicklungsbegleiter.

3. Der Unterricht mit seinem breiten Fächerkanon soll eine gesundende Selbsterziehung des Schülers anregen.

4. Im Anschluss an unseren Bildungsgang ermöglichen wir unseren Schülern entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten Abschlüsse im Rahmen des staatlichen Abschlusswesens.

Unsere Methoden

1. Das gemeinsame Lernen in der Klasse im Sinne einer Gesamtschule soll zum Übungsfeld für gegenseitige Rücksicht und soziales Miteinander werden.

2. Praktika und Projekte bilden Schwerpunkte und wichtige Bestandteile in der schulischen Arbeit jedes Schülers. Sie dienen sowohl der Gemeinschaftsbildung als auch der Weltbegegnung und damit der Heranbildung von zukünftigen Fähigkeiten.